Die Studienkosten werden auch in Zukunft nicht als Werbungskosten steuerlich absetzbar sein. Darauf weist das Deutsche Studentenwerk (DSW) hin.Nach Urteilen des Bundesfinanzhofes, der das bisherige Abzugsverbot für nicht klar genug gehalten hatte, beschlossen die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP in einer Sitzung des Finanzausschusses Ende Oktober eine „Klarstellung der vom Gesetzgeber gewollten Rechtslage“. Zugleich werde es aber ab 2012 eine Erhöhung des Sonderausgabenabzugs für Ausbildungskosten von derzeit 4.000 auf 6.000 Euro geben.„Das vermeintliche Steuergeschenk, auf das sich viele Studierende aufgrund eines Urteils des Bundesfinanzhofs vom August 2011 gefreut haben, wird nun also doch nicht kommen“, sagte der DSW-Präsident Rolf Dobischat. Das sei politisch so zu erwarten gewesen.
Dennoch hinterlasse das Ganze einen Nachgeschmack: „Man hätte den Studierenden gleich sagen können, dass die steuerliche Absetzbarkeit von Studienkosten so rasch und in dem großen Umfang nicht kommen würde“, so Dobischat. Allerdings halte das DSW es für realistisch, dass letztlich das Bundesverfassungsgericht über die Frage entscheiden werde, ob und wie Studienkosten steuerlich absetzbar seien. © hil/aerzteblatt.de
Es war ja auch zu schön um wahr zu sein. Eigentlich unfair, denn ein Fernstudium (z.B. bei ILS oder SGD) ist als Werbungskosten absetzbar. vielleicht wäre eine zwischen Lösung möglich, sodass Studierende wenigstens Bücher und andere Anschaffungskosten absetzen können. Wir werden sehen…….