Hauptausbildung im BfW Köln /Michaelshoven – Grundmodule abgeschlossen

Ein Meilenstein in der Hauptausbildung zur Bürokauffrau im BfW Köln: Die 3 Grundlagenmodule sind geschafft !

Modul Rechnungswesen
Ein harter Kampf, für alle die noch nie etwas mit diesem Thema zu schaffen hatten. Man lernt hier wirklich die Grundlagen wie z.B. Konten, Buchungssätze, Inventar, Inventur, Bilanz, Geschäftsvorfälle, Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer, Abschreibungen. Das Thema ist sehr umfangreich und es wurde viel Zeit auf die Grundlagen verwendet, weshalb andere Themen etwas zu kurz kamen. Wer das Grundprinzip verstanden hat, kann hinterher gar nicht mehr genau sagen was so schwer daran ist. Rechnungswesen bzw. Buchhaltung ist herrlich logisch und so macht es mir mittlerweile riesigen Spaß. Die LEK am Anschluss der 4 Wochen war anspruchsvoll, aber machbar. In diesem Grundlagenmodul wird wenig wirklich “gerechnet”. Man sollte natürlich in der Lage sein zu addieren und zu subtrahieren und beim Thema Absatz kommt etwas Prozent rechnen dazu, jedoch keine wirklich komplizierten Berechnungen. Die Arbeitsaufträge waren gut strukturiert und zum Glück gab es kaum Gruppenarbeit. Auf die einzelnen Aufgaben mag ich gar nicht so sehr eingehen, möchte jedoch sagen, dass die ersten beiden Wochen entscheidend für das gesamte Verständnis der Buchhaltung sind.

Modul BWL
Es war viel Stoff, es war viel zu wenig Zeit und ich hatte ständig ein Gefühl von “das behalte ich nie”. Im Nachhinein ist doch viel Stoff in meinem Kopf geblieben, aber das erforderte viel zusätzliche Arbeit zu den eigentlichen Arbeitsaufträgen. Oft wußte man gar nicht was aus den Büchern nun relevant war und so hätte ich manches Mal 4 Stunden zu einem Thema schreiben können ohne je den Kernpunkt zu treffen. Auch in diesem Modul war der Anfang ruhig und zum Ende wurde es hektisch und einiges Wissen konnte sich nicht festigen. Die Arbeitsaufträge waren in diesem Modul sehr ungenau formuliert und ich konnte selten erkennen was eigentlich gefragt war. Themen wie Verträge, Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit, Anfechtung und Nichtigkeit waren einfach im Vergleich zu Themen wie Unternehmensformen und Vollmachten. Leider kamen meine Lieblingsthemen Organisationsformen und Führungstechniken nur kurz umrissen dran, aber mehr Zeit war einfach nicht.

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Linkliste BWL-Grundlagen

Für alle Mitstreiter in der Ausbildung zur Bürokauffrau, habe ich eine erste Linksammlung zum Modul “Grundlagen BWL” zusammengestellt. Außerdem habe ich noch die Online-Versionen des BGB und HGB verlinkt und einige Übungsaufgaben zum ersten Themenkreis, Rechtsgeschäfte, in die Sammlung aufgenommen.

http://www.versicherungsausbildung.de/fach/a/BWL_V3.1.htm
http://www.mubk.de/bildungsgaenge/bs/pk/faecher/bw/kap6/bw06_4.htm
http://www.zum.de/Faecher/kurse/boeing/udb/recht.htm
http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/Wirtschaftsrecht/2.1.2-Arten-der-Rechtsgesch%C3%A4fte.html

Übungsaufgaben
http://www.bommi2000.de/wirtkunde/wk03_11.pdf
http://www.mubk.de/bildungsgaenge/bs/pk/faecher/bw/kap6/uebungsaufg/index.htm
http://wizard.webquests.ch/nichtigkeit.html?page=13574
http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/Wirtschaftsrecht/2.6.1-Aufgabe-5-Einseitige-und-mehrseitige-Rechtsgesch%C3%A4fte.html
http://www.wr-unterricht.de/wr-lkre.html#r3

Das BGB im Internet:
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/index.html

Das HGB im Internet:
http://www.gesetze-im-internet.de/hgb/index.html

 

Unternehmensformen:
http://www.zum.de/Faecher/kurse/boeing/udb/recht/Unternehmensformen-Uebersicht.pdf  (neu)
http://www.haver-mailaender.de/de/downloads/referendar-kurs/uebersicht_rechtsformen.pdf (neu)
http://www.gruendertisch.de/blog/eine-ubersicht-uber-alle-moglichen-rechtsformen-fur-ihr-unternehmen/ (neu)

Führungsstile & Organisationsformen:

http://www.ibim.de/management/3-2.htm (neu)
http://www.praxis-jugendarbeit.de/jugendleiter-schulung/fuehrung.htm (neu)
http://www.netzwissen.com/beruf-ausbildung/fuehrungsstile.php (neu)

http://de.wikipedia.org/wiki/Aufbauorganisation (neu)
http://www.eduhi.at/dl/trad_aufb.pdf (neu)
http://www.kv-mindmap.ch/schule/Organisation/Organisation-52.htm (neu)
Überblick und Gegenüberstellung diverser Organisationsformen (neu)

Erststudium weiterhin nicht steuerlich absetzbar

Artikel der Ärztezeitung:

Die Studienkosten werden auch in Zukunft nicht als Werbungskosten steuerlich absetzbar sein. Darauf weist das Deutsche Studentenwerk (DSW) hin.Nach Urteilen des Bundesfinanzhofes, der das bisherige Abzugsverbot für nicht klar genug gehalten hatte, beschlossen die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und FDP in einer Sitzung des Finanzausschusses Ende Oktober eine „Klarstellung der vom Gesetzgeber gewollten Rechtslage“. Zugleich werde es aber ab 2012 eine Erhöhung des Sonderausgabenabzugs für Ausbildungskosten von derzeit 4.000 auf 6.000 Euro geben.„Das vermeintliche Steuergeschenk, auf das sich viele Studierende aufgrund eines Urteils des Bundesfinanzhofs vom August 2011 gefreut haben, wird nun also doch nicht kommen“, sagte der DSW-Präsident Rolf Dobischat. Das sei politisch so zu erwarten gewesen.
Dennoch hinterlasse das Ganze einen Nachgeschmack: „Man hätte den Studierenden gleich sagen können, dass die steuerliche Absetzbarkeit von Studienkosten so rasch und in dem großen Umfang nicht kommen würde“, so Dobischat. Allerdings halte das DSW es für realistisch, dass letztlich das Bundesverfassungsgericht über die Frage entscheiden werde, ob und wie Studienkosten steuerlich absetzbar seien. © hil/aerzteblatt.de

Es war ja auch zu schön um wahr zu sein. Eigentlich unfair, denn ein Fernstudium (z.B. bei ILS oder SGD) ist als Werbungskosten absetzbar. vielleicht wäre eine zwischen Lösung möglich, sodass Studierende wenigstens Bücher und andere Anschaffungskosten absetzen können. Wir werden sehen…….

 

Start at BfW Köln/ Michaelshoven

Heute hat meine Umschulung im BfW Köln begonnen. Zunächst steht für mich ein 3-monatiger Vorbereitungskurs an. In diesem Kurs geht es darum mathematische Grundkenntnisse aufzufrischen, lernen zu lernen, Rechtschreibung und Grammatik zu checken und natürlich soziale Kompetenzen zu trainieren (was auch immer damit gemeint ist)

Zum Glück habe ich eine Mitfahrgelegenheit und so umgehe ich das Problem einer ständig überfüllten Linie 16.

Der Weg zur Anmeldung war super ausgeschildert, allerdings erst im Gebäude. Zunächst wurde geklärt ob man im angegliederten Internat untergebracht ist oder ob man Pendler ist. Dann noch 1-2 Fragen rund um die Anmeldung. Ausserdem wurde mir der Urlaubsplan für den Rest des Jahres ausgehändigt. Ähnlich wie in der Schule gibt es feste Ferienzeiten, allerdings sind diese nicht solang wie in der Schule.

Dann ging es weiter zum zuständigen Reha-Berater (für mich ist eine sehr nette Dame zuständig). Dort erhielt ich eine Einladung zur großen “Willkommens-Rede” der Geschäftsleitung am nächsten Tag und noch mehr Unterlagen. Ein ausführliches Gespräch findet dann in den nächsten 1-2 Tagen statt. Wichtig war mir noch zu klären wie sich die angekündigten 27 Wochenstunden verteilen. Naja, täglich 8:15-16:00 und Freitags nur bis 12:00 und abzüglich der Pausen kommt das dann hin. Wann die Pausen sind erfahre ich aber erst morgen.

Nächster Termin: Foto machen für den Reha-Ausweis. Leider hatte mir das vorher keiner gesagt und so sieht das Bild jetzt sehr Gangster-Like aus, mit schwarzer Mütze und schwarzem Oberteil und einem dicken Schal (natürlich auch schwarz) um den Hals gewickelt. Aber egal !!! Zusammen mit dem Ausweis habe ich dann noch einen BfW-Kaffeebecher aus Edelstahl erhalten. Ein sehr wichtiges Utensil, wie ich auf dem Flur bereits beobachten konnte (ich konnte nur die Quelle der gefüllten Tassen noch nicht lokalisieren).

Letze Station war das Abholen der Chipkarte für die Mensa. Ganze 10 € Kaution kostet diese häßliche, einfache, weiße Karte…aber bei Verlust muss man nochmal 10 € zahlen, also werde ich sie hüten wie einen Schatz.

Um 9:30 war ich mit allem durch und konnte nach Hause fahren.

Leider ist das Gelände riesig und ich war dankbar mein Navi-App am Start zu haben, denn so war ich schnell an der U-Bahn. Ohne Navi wäre ich wahrscheinlich jetzt noch in Rodenkirchen unterwegs, denn als Richtungs-Legastheniker habe ich immense Probleme mir einen Weg zu merken oder Karten zu lesen :)

Morgen also Start um 9:00…Aula 200 Leute…..autsch…..